Jugendweltmeisterschaften 2017

Zur Jugendweltmeisterschaft in Bulgarien 2017 hatten sich Silva Müller und Moritz Best aus Bad Kreuznach durch mehrere Qualifikationswettkämpfe in einem nationalen Ranking an der Spitze qualifiziert. Die beiden Sportler nahmen dankend und freudenstrahlend vor Abflug nach Sofia noch die Unterstützung durch den Förderer des Trampolinsports Simon Henkel an, um auch die Selbstkosten vor Ort bei der Jugend-WM leichter zu bestreiten.Heimtrainer Christian Bach begleitete Silva Müller und Moritz Best im internationalen Wettbewerb. Im Synchron startete Moritz in Sofia zusammen mit Tim-Oliver Gesswein (MTV Stuttgart). Nach sehr schönen Vorkampfübungen wurden die beiden mit der Finalteilnahme belohnt. Im Finale konnten sie ihre Freude und Nervosität leider nicht bändigen und mussten die Übung durch zu viel Schwung im zweiten Sprung auf der Sicherheitsmatte beenden. Rang 8 der Weltspitze dennoch ein gutes Ergebnis.Im Einzel-Vergleich startete Moritz in der dritten von sechs Wettkampfgruppen. 44,905 Punkte konnte er in der Pflichtübung von den Kampfrichtern ergattern. In der Kürübung begann Moritz sehr gut. Leider konnte er das Niveau nicht durchhalten und kam der Sicherheitsmatte nach Sprung 5 zu nahe. Rang 51 unter den 70 internationalen Teilnehmern.

Silva Müller ging freudig nach einer langen Verletzungspause an den internationalen Vergleich heran. Durch einen Fußbruch zu Beginn des Jahres konnte Silva erst spät mit dem effektiven Training auf dem Tuch beginnen. Erst Anfang September erblickte Silva für sich die Möglichkeit, sich für die Jugendweltmeisterschaft in der neuen Altersklasse 17-21 in ihrem letzten Teilnehmerjahr noch zu qualifizieren. Die Qualifikation erreichte sie mit neuer Motivation. So startete sie nach Sofia mit geringen Erwartungen und voller Vorfreude wieder international mit zu turnen.

Mit einem tollen Vorkampfergebnis nach Pflicht und 1. Kür qualifizierte sich Silva mit 95,565 Punkten für das Finale der besten 8.

Im Finale ging Silva nun aufs Ganze und versuchte den Schwierigkeitsgrad noch etwas hochzuschrauben. Mit dem beginnenden Dreifachsalto und weiteren Doppelsalti mit Schrauben sah es zunächst vielversprechend aus und eine Medaille wäre in Sichtweite gewesen, doch bei Sprung Sieben musste Silva die Kürübung leider beenden. Mit einem 6. Platz kann sie dennoch zufrieden das Jahr ausklingen lassen und sich im neuen Jahr für die Erwachsenenklasse fitmachen.